Frech-Dax öffnet den Humor-Tresor

Bottrop.  „Konjungtur“ und Volksbank verleihen die nunmehr dritte Auszeichnung des „Bottroper Frech-Dax“an Jens Heinrich Claassen, Hans Gerzlich und die Eiserne Lady „La Signora“ alias Carmela de Feo

Kabarett und Comedy in Bottrop: Das geht immer – und mit dem Bottroper Frech-Dax haben die Unternehmervereinigung „Konjungtur“ und Die Volksbank ein Format geschaffen, das neben der Preisverleihung an erfolgreiche Protagonisten der Genres immer auch einen satiregesättigten Dreifach-Abend in die traditionsreiche Alte Börse holt.

Auch im dritten Jahr des Frech-Dax-Lebens – erstmals wurde die Auszeichnung 2013 vergeben – gibt es natürlich wieder drei Preisträger: Jens Heinrich Claassen, Hans Gerzlich und „La Signora“ Carmela de Feo sind in diesem Jahr reif für den Frech-Dax. Als fachliche Kompetenz – inzwischen nicht von Bottroper Rang – holen die Konjungturler Benjamin Eisenberg ins Boot.

Der Polit-Kabarettist schlägt die Kolleginnen und Kollegen vor, die er natürlich aus der Szene, aber auch durch seine eigene Reihe „Comedy im Saal“ kennt und dort zum Teil als Wiederholungstäter auf die Bühne holte.

Kein ermüdender Wettbewerb

„Für mich ist Jens Claassen einer der überzeugenden Klaviercomedians, der auch bereits eine ansehnlich Fernsehpräsenz hat“, sagt Eisenberg. „Allein seine Nummer über die Kreiszahl Pi ist schon einen Preis wert, ich hoffe, dass er die auch bei der Frech-Dax-Verleihung bringt, eine Echte Bank-Nummer übrigens, hier in der Volksbank.“

Mit Zeit und Zahlen könnte man auch Hans Gerzlich in Verbindung bringen: Diplom-Ökonom und staubtrockener Schreibtischtäter: „Sein Timing bei den Gags und wie er seine Pointen reifen lässt, überzeugen mich immer wieder aufs Neue“, sagt Kollege Eisenberg.

Und „La Signora“ braucht man in Bottrop wohl nicht mehr vorzustellen. Die Freche mit dem großen Akkordeon und ihrer so ganz eigenen Erotik spielt sie virtuos – nicht nur auf dem Instrument, sondern auch das Ruhrgebietsweib mit Italo-Wurzeln. „Sie ist die einzige, die sich beim Frech-Dax eine Laudatio gewünscht hat, die wird sie kriegen – im Zweifelsfalle von mir“, grinst Benjamin Eisenberg.

Er hat nicht nur bei der Auswahl der Preisträger, ein gewichtiges Wort mitzureden. Die stehen übrigens vorher fest und müssen sich so nicht im ermüdenden Wettbewerb vor dem Publikum oder einer vorne thronenden Jury die Seele aus dem Leib spielen und reden. Eisenberg übernimmt auch wieder die Moderation des Abends.

„Der Frech-Dax ist unsere Eigenveranstaltung , wir hängen uns damit an kein bestehendes Format oder eine Reihe an, sondern machen damit unser eigenes Ding“, sagt Konjungtur-Mitglied Hartmut Leger. Und Konjungtur-Kollege Roberto Giavarra sekundiert: „Mit dem Frech-Dax haben wir ein Programm für Leute fast aller Altersstufen, vor allem aber auch für jüngere Besucher.“

Veliehen wir die Auszeichnung am 2. Oktober, 20 Uhr in der Alten Börse, Kirchhellener Straße 10. Karten: 15 Euro, erhältlich in der Volksbank.

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